Abmischen 1×1: So wird dein Mix noch besser

Jeder Musiker und vor allem diejenigen, die viel auf sich alleine gestellt sind, kennen das: Nach der Aufnahme fängt die richtige Arbeit erst an. Das Abmischen der Songs ist der wohl wichtigste Part jeder Musikproduktion – und genau deshalb braucht es so viel Zeit, Energie und Blick für das Detail. Nur so gelingt dir ein richtiger Killer-Mix, der vielleicht dein Durchbruch ist. Wichtig sind dabei nicht nur die richtige Technik, sonder auch ganz andere, sehr einfachere Dinge. Welche das sind, erfährst du jetzt.

Hast du das richtige Equipment parat?

Ohne das richtige Equipment kannst du noch so talentiert sein – das Ergebnis wird dich nicht zufriedenstellen. Natürlich musst du nun nicht Tausende von Euro investieren, eine solide Grundausstattung ist jedoch sicher nicht verkehrt. Kleiner Tipp: Thomann.de ist DER Shop in Sachen Musikequipment. Schau dich auf den Seiten nach folgenden Dingen um:

Wenn das Budget begrenzt ist, solltest du auch schauen, ob die Geräte nicht irgendwo gebraucht zu kaufen sind, denn das tut der Qualität (wenn die Sachen gepflegt sind) keinen Abbruch.

Sei ausgeruht, frisch und bereit

Das Abmischen von Songs ist anstrengend. Damit du bestens darauf vorbereitet bist, ist ein Teil der Vorbereitung ganz entscheidend: Du musst ausgeruht und frisch sein. Ein häufiger Fehler ist beispielsweise die Verbindung von Aufnehmen des Songs und direktes anschließendes Abmischen – das solltest du unbedingt vermeiden.

Dein Ohr hat zu diesem Zeitpunkt bereits „zu viel Musik abbekommen“. Damit du jedoch die einzelnen Nuancen und unterschwelligen Störgeräusche herausfiltern kannst, muss dein Gehör erst einmal ein wenig Abstand gewinnen.

Dasselbe gilt übrigens, wenn du mit dem Abmischen fertig bist. Schlafe erst einmal eine Nacht über dein Ergebnis und höre es dir am nächsten Tag noch einmal an. So erkennst kleine Fehler sehr schnell kannst sie beheben, bevor du das Tape rausschickst.

Die richtige Abmisch-Technik entscheidet

Du bist frisch und ausgeruht und hast dein Equipment parat. Jetzt geht es an die tatsächliche Arbeit. Hier ist es schwierig, eine Empfehlung auszusprechen. Jeder hat seine eigene Technik – insbesondere, wenn es um die Reihenfolge geht. Speziell eine Frage scheidet hier die Geister:

  • Sollen erst die Instrumentals abgemischt werden, um die Vocals später einzubetten?
  • Oder sollen die Vocals als Erstes bearbeitet werden, um den Rest anzupassen?

Was der richtige Weg ist, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Beides hat seine Vorteile – ausprobieren geht hier über studieren. Ein guter Orientierungspunkt ist die Art von Musik, die du machst:

  • Bei Genres, die vor allem vom Rhythmus leben, sollte vor allem der Beat im Fokus stehen.
  • Stehen die Vocals im Vordergrund, sollte der Gesang vielleicht als erstes abgemischt werden.

Ganz egal, wie du vorgehen willst, denke immer daran, einen Rohmix für den „Vorher-Nachher-Vergleich“ anzulegen – so weißt du nicht nur am Ende, sondern auch mittendrin, wie gut dein Ergebnis ist.

All diese Dinge, musst du unbedingt beachten, wenn das Abmischen deiner Produktionen perfekt werden soll – denn nicht weniger erwarten diejenigen, denen du dein Material zuschickst. Ein „Richtig“ und „Falsch“ gibt es jedoch nicht immer. Das bedeutet: Je häufiger du dich ans Abmischen traust, desto besser wirst du. Also ran ans Equipment und los. Dein musikalischer Durchbruch wartet vielleicht schon an der nächsten Ecke.


Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

*